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2015: Ein „Wendepunkt”-Jahr für mobile Zahlungen

Der GSMA Mobile World Congress (MWC) ist zweifellos das weltgrößte und einflussreichste Event in der Welt des Mobilen. Die viertägige Konferenz und Ausstellung zieht Tausende aus der ganzen Welt an, die einflussreichsten Mobilfunkanbieter, Softwareunternehmen, Equipment-Anbieter, Internetunternehmen und Firmen aus nahezu allen Sektoren. Genauer gesagt hat 2015 der Mobile World Congress über 93,000 Professionelle der Mobilbranche aus 200 Ländern untergebracht! Da das Mobile zur wichtigsten Plattform der heutigen Benutzer wird, wundert es nicht, dass die Finanzbranche MWC ausgewählt hat, um eine Vielfalt von Apps für mobile Zahlungen aus ganz Europa zu demonstrieren, welche die Zahlungsindustrie neu definieren werden.

Trendthemen für 2015 sind tragbare Geräte und das Internet der Dinge. Es gibt eine Unzahl von Geräten, die zum tragen bestimmt sind, wie z. B. Zahlungsarmbänder, Fitnessbänder, Gesundheitsmonitore, Smartwatches, Datenbrillen und -linsen. Wissenschaftler behaupten, dass dieses Jahr der Wendepunkt für Tragbares sein wird – bald werden wir alle wissen, ob das nur ein Rummel unter den technologischen Pionieren oder die Geburt einer vollkommen neuen Industrie war. Gemäß der von Telefonica durchgeführten Untersuchung sind die Erwartungen riesig: Wissenschaftler prognostizieren, dass der Marktwert der tragbaren Geräte in Europa bis 2018 zweimal so hoch wird, wie die jetzigen EUR 5 Mio.

Das andere heiße Thema ist das Internet der Dinge (IoT). Dieses Stichwort wurde sehr oft in Barcelona gehört. Obwohl der Begriff zum ersten mal noch 1999 verwendet wurde (zur Beschreibung eines Netzwerks aus verschiedenen realen Objekten oder „Dingen”, das mit Sensoren, Prozessoren, Software, Konnektivität ausgestattet und klug genug war, um Daten mit anderen Geräten auszutauschen), befindet er sich aktuell immer noch in seiner Frühphase. Trotzdem beschleunigt heutzutage alles rasch und wir können große Durchbrüche erwarten.

Einer von diesen ist praktisch schon hier: Sie kennen es unter dem Namen Wave2Pay Mobile Wallet. Das ist unsere Vorzeigeapp und sie wurde auf dem Mobile World Congress 2015 vorgestellt. Die Lösung und der Wave2Pay Mobile Wallet wurden auf dem Visa MWC Stand gezeigt und haben ein großes Interesse unter den Besuchern und Geschäftspartnern erweckt. Visa Europe demonstrierte zahlreiche Zahlungslösungen aus ganz Europa.

Momentan sind diejenigen am interessantesten, welche die letzten Android-Versionen und ihre Host Card Emulation-Funktionalität benutzen. Das Interesse an HCE-Technologie bekommt schnell einen Schwung, mit sieben Live-Projekten in fünf Visa Europe Ländern, inkl. Italien, Polen, die Slowakei, Spanien und die Türkei. Wir haben die Wave2Pay-Lösung promotet, die kommerziell von der VUB Bank in der Slowakei seit November 2014 angeboten wird.

Mobile Ökonomie:

GSMA ist die weltgrößte Organisation, die Mobilfunkanbieter aus der ganzen Welt repräsentiert und fast 800 Betreiber mit über 250 Unternehmen im mobilen Ökosystem vereint. Für jeden Mobile World Congress veröffentlicht GSMA die neuesten Prognosen im mobilen Sektor in The Mobile Economy. Der Bericht aus diesem Jahr ist besonders für die Finanzindustrie interessant, weil er die bevorstehenden Trends enthüllt. Hier sind die Highlights:

  • Eine zusätzliche Mrd. Menschen wird in den nächsten fünf Jahren zu mobilen Abonnenten. Die Zahl der individuellen Nutzer wird sich von 3,6 Mrd. am Ende 2014 auf 4,6 Mrd. bis 2020 steigern.
  • Fast 60 Prozent der Weltbevölkerung werden Abonnenten mobiler Dienste sein.
  • Die Mobilfunkpenetration wird stark variieren, abhängig von der Region, von fast 80 Prozent in Europa bis zu nur 39 Prozent in Subsahara-Afrika.
  • Smartphones stehen für 37 Prozent der Verbindungen 2014. Diese Zahl wird auf 65 Prozent bis 2020 steigen.
  • Die Annahme von Smartphones beträgt ca. 60 Prozent in den Industrieländern, im Bereich von 51 Prozent in Europa bis auf 70 Prozent in Nordamerika.
  • Zusätzliche 2,9 Mrd. Smartphone-Verbindungen werden bis 2020 erwartet, mit den Industrieländern immer noch an der Wachstumsführungsspitze.

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