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Betrug in der Zahlungsindustrie

Betrugsangriffe, die auf Finanzinstitute abzielen, haben ihren Rekordwert erreicht. Die Gesamtverluste aus dem Zahlungskartenbetrug haben 2013 einen Wert von $ 14 Mrd. erreicht, 19 % mehr als im Vorjahr, wobei der Anteil in den USA 51 % betrug.

Betrug ist ein wachsendes, sich ständig entwickelndes Problem für die Zahlungsbranche und die Flucht der Kunden in Richtung mobiler Zahlungslösungen hat eine neue Angriffswelle von Betrügern generiert. Wie immer, wenn neue Zahlungstechnologien vorgestellt und neue Sicherheitstechniken eingeführt werden, suchen Kriminelle nach Schwachstellen, um diese im neuentstandenen System auszunutzen.

Letztes Jahr war nicht anders. 2014 war für Händler sehr schwierig. Einige massive Datenschutzverletzungen haben den Schwarzmarkt mit gefälschten Karten beflutet. In Verbindung mit allen Risiken auf dem Markt der mobilen Zahlungen und alternativen Finanzdienste, hat 2014 die Händler mit einem durchschnittlichen Einnahmeverlust von 0,68 % verlassen. Die entstandenen Kosten waren ebenfalls erhöht, wobei jeder Betrugs-Dollar die Händler $ 3,08 gekostet hat, im Vergleich zu $ 2,79 letztes Jahr.

Obwohl sich Onlinehändler schnell von der Rezession erholen, vor allem durch die Steigerung von § 30 Mrd. in den Onlineausgaben, sind die größten Spieler aus den USA immer noch von den steigenden Betrugsverlusten und den mit ihnen verbundenen Kosten betroffen. Internationale Händler sind den schlimmsten Folgen allerdings entkommen, denn Betrugskosten sind dieses Jahr meist stabil geblieben. Dennoch hat sich der Betrugsverlust in den Einnahmen für diesen Bereich prozentual fast verdoppelt.

Betrügerische Aktivitäten beeinträchtigen jedes Glied in der Kette: den Karteninhaber, die Bank und den Händler. Dennoch sind Karteninhaber die meist geschützte und am wenigsten betroffene Partei. Sie tragen keine Verantwortung für betrügerische Kreditkartenkäufe und haben nur eine beschränkte Haftung für Transaktionen mit bösartigen Debitkarten, wenn der Kontakt mit Behörden rechtzeitig aufgenommen wird.

Darüber hinaus schützt EMV die POS-Benutzer mit einer hoch sicheren „Chip-And-PIN”-Authentifizierung, aber eine physikalische Karte muss vorhanden sein, damit diese Technologie angewendet werden kann. Der Trend von Skimming und Kartenbetrug in Geschäften geht zurück. Kundentrends tendieren allerdings zu Änderungen. Das Wachstum der Card-Not-Present (CNP)-Onlinetransaktionen hat die Branche erneut in das Unbekannte gestoßen und im Endeffekt sind globale Betrugsverluste wieder im Aufstieg.

Der Grund hinter diesem Kurs ist klar: die ganze Welt wird mobil und mobile Zahlungen folgen diesem Trend eindeutig mit über $ 431 Mrd. in Transaktionen am Jahresende. Mobiles stellt sowohl eine große Möglichkeit wie auch ein großes Risiko dar. Genauso wie Organisationen, betrachten Betrüger den mobilen Kanal als ein Riesenpotenzial. Trotzdem verfolgt weniger als ein Drittel der Händler diese Betrugsart, obwohl alle großen Spieler in diesem Bereich dies zunehmend tun.

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