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Die Omnichannel-Zahlungen und Omnichannel-Betrüge

Das Omnichannel-Konzept des Handels strebt an, die Übergänge von einem Kanal zum anderen reibungslos zu gestalten, wobei den Kunden ein friktionsfreies Erlebnis von der Suche bis zum Zugang sichergestellt wird.

Der Untersuchung zufolge sind die Omnichannel-Käufer wertvoller als die jenigen, die mit den Einzelhändlern ausschließlich auf einem Platz kommunizieren. Immer wenn sie in einem physischen Geschäft sind, geben sie im Durchschnitt 4% mehr Geld aus und 10% mehr, wenn sie online shoppen, im Vergleich zu den Käufern, die nur auf einem Kanal mit der Marke interagieren, wie z.B. via Fernsehwerbung oder in den sozialen Netzwerken. Die Supermärkte, Restaurants, Hotels und Sportgeschäfte, die einst nur auf die POS Zahlungen angewiesen waren, haben eine Vielzahl von neuen digitalen Kanälen angenommen, was zu einer Kanalexplosion geführt hat.

In der Tat haben die Verbraucher Vorteile vom Omnichannel-Kauferlebnis und umgekehrt. Die Einzelhändler verschaffen ein reibungsloses und stressfreies Erlebnis, das verschiedene Formen der Technologie einbezieht. Auf diese Art kommen sie den Bedürfnissen von Kunden nach und präsentieren sich selbst als modern, einfühlsam und ansprechbar. Zugleich gewinnen sie das Vertrauen von Kunden.

Omnichannel ermöglicht den Unternehmen, ihren Kunden strategisch näher zu kommen, was für sie vor 20 Jahren überhaupt nicht vorstellbar war.

Peter Fader, Marketing-Professor am Wharton Business School

Die Kunden können shoppen wo immer und wann immer sie wollen. Sie können auch die Zahlungs- und Zustellmethoden für ihre Güter wählen, was wiederum den Umsatz erhöht. Durch Interaktion mit den Unternehmen über Kanäle, wie z.B. soziale Netzwerke oder E-Mail-Newsletter, erhalten sie individualisiertere Angebote, während die Einzelhändler die wertvollen Kundendaten erfassen, die sie nutzen können, um neue Kunden zu gewinnen. Kurz gesagt: So gesehen ist das eine Win-Win-Situation.

Eine stetig wachsende Auswahl von Zahlungsmethoden und Geräten ist die Folge von einer zunehmenden Nachfrage nach dem Omnichannel-Shopping. Dahinter steckt aber eine Reihe von Herausforderungen, einschließlich erhöhter Risikoexposition und zunehmender Komplexität des Betrugsmanagements.

Omnichannel-Betrug

Die Verbraucher bedienen sich einer Vielzahl von Kanälen, aber sie sind nicht die Einzigen. Die Betrüger tun dasselbe. Und zwar nicht nur das. Ihre Methoden verändern sich schnell und werden den technologischen Änderungen angepasst. Deshalb ist es wichtig, die intelligenten und flexiblen Omnichannel-Betrugsmanagement-Tools einzusetzen.

Das Omnichannel-Erlebnis ist die Fähigkeit, jede einzelne Customer Journey zu erkennen, um sie für die Händler zu verbessern und wirksamer zu machen.

“In der Zukunft wird die Betrugserkennungstechnologie mehr auf eine erhöhte Quantität und Qualität von Informationen angewiesen sein. Die Technologie wird ganzheitlich möglichst viele Kanäle betrachten müssen und zwar nicht nur finanzielle Transaktionen, sondern auch sämtliche Daten über Transaktionen, die bei der Erkennung eines möglichen Betrugs hilfreich sein können”, so Simon Breeden, Senior-Berater für Betrugserkennungslösungen bei NCR Limited.

Die Möglichkeit, eine zuverlässige Omnichannel-Betrugserkennung zu nutzen, stellt eine beachtliche Herausforderung dar. Herr Breeden erklärt: “Wäre es einfach, würde es jedermann tun! Die Herausforderung liegt darin, kanalübergreifend verschiedene vertikale Informationssilos horizontal zu verbinden, die eine präzise Verweismatrix von personenbezogenen Daten erstellen.”

Laut der ACI Worldwide und Forrester Untersuchung nutzen lediglich 46 Prozent der Händler die Betrugsmanagement-Lösungen über alle Einkaufskanäle hinweg, weil das Problem einer ganzheitlichen Betrachtung vielschichtig ist. Die Händler möchten eine Lösung finden, aber 65 Prozent von ihnen glauben, dass es ihnen an angemessenen Betrugsmanagement-Tools, geschulten Mitarbeitern mit entsprechenden Kompetenzen mangelt, die erforderlich sind, um sich mit dem Omnichannel-Betrug zu befassen.

“In der Zukunft wird die Betrugserkennungstechnologie mehr auf eine erhöhte Quantität und Qualität von Informationen angewiesen sein. Die Technologie wird möglichst viele Kanäle ganzheitlich betrachten müssen und zwar nicht nur finanzielle Transaktionen sondern auch sämtliche Transaktionsdaten, die bei der Erkennung eines möglichen Betrugs hilfreich sein können”, beschließt Herr Breeden.

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