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Sprachgesteuerte Zahlungen könnten die nächste große Zahlungsplattform sein

Nicht jeder von uns hat einen Concierge oder einen persönlichen Assistenten, aber jeder von uns sehnte sich wohl insgeheim nach einem, zumindest vorübergehend.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die täglichen Verpflichtungen, wie z.B. Zahlungen und Shopping, einfach erledigen, während Sie beim Frisör sind oder fernsehen, indem Sie ihre Sprache verwenden und einen charmanten Assistenten haben, der Sie leitet und fragt: „Was kann ich noch für Sie tun?”. Vor ein paar Jahrzehnten wurde dies nur in Filmen vorstellbar.

Diese Technologie testete unsere Bereitschaft, sie zu nutzen, durch Anwendung von Smartphone-Assistenten.

Wer sind die Assistenten?

Neben Smartphone-Assistenten wird langsam die Aufmerksamkeit auf die Home Hubs gelegt. Es wird ganz spannend sein, wenn die zugrundeliegende künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen die detaillierten, kontextbezogenen und hochpersonalisierten Antworten zu liefern beginnen, die den Benutzern das Leben erleichtern. Die Finanzdienstleistungen waren einer der größten Begünstigten solcher Innovationen, die mit den mobilen Technologie und IoT verbunden sind.

Seit seiner Einführung auf dem US-amerikanischen Markt Mitte 2015, wurde Echo von Amazon ein vielversprechender Volltreffer und zurzeit kämpfen die Smartphones und andere Technologieunternehmen um ihren Marktanteil an der Sprache. Schon Siri kann den Benutzern helfen, die Peer-to-Peer-Zahlungen durch Venmo abzuwickeln, Alexa kann die Kreditkartenrechnungen von Capital One bezahlen und seit Kurzem kann Google Assistant den Benutzern ermöglichen, mit Hilfe ihrer Sprache aus den nahegelegenen Läden einzukaufen. Facebook tritt langsam mit seiner Funktion der Spracherkennung unter dem Namen Aloha sowohl für Facebook- als auch Messenger-Anwendungen auf den Markt, wie auch als externe Hardware – vermutlich ein Video-Chat-Smart-Speaker, den es entwickelt.

Nebenbei:

Daniel Rausch, Vizepräsident von Amazon Smart Home, erforschte die Geschichte und die Entwicklung vom Sprachassistenten Alexa, der ihre Inspiration in den Star Trek – Kommunikatoren fand. 

Die Geschichte bewies, dass wir neue Dinge akzeptieren. In den Zeiten, wo die Banking-Anwendungen noch nicht bestanden, glaubten die meisten, ihre Rechnungen immer persönlich zahlen zu werden und zwar in bar. Heutzutage lassen sich unsere natürlichen Interaktionsmethoden – die Sprache und der Tastsinn – wieder aufleben.

Wie funktioniert das?

Da diese Technologie nicht für jedermann verfügbar ist, ist das eine grobe Leitlinie zur Anwendung der Sprache beim Einkaufen.

Das Szenario ist wie folgt:

Sie sind zu Hause und möchten in Ihrem Haus Staub saugen, Ihnen fehlt es aber an den Staubsaugerbeuteln. Sie sagen also Ihrem Smart Speaker oder Smartphone: „Bestelle den recyclebaren Staubsaugerbeutel”. Der virtuelle Assistent hört das und findet die beste Option und möchte von Ihnen eine Bestätigung erhalten.

Unterschiedliche Smart Speakers oder Sprachassistenten werden Ihnen unterschiedliche Produkte anbieten.

Der Preis, den Sie hören, enthält meistens die Steuern, die in den meisten Fällen durch den Standort des Ladens, aus dem Ihre Produkte kommen, bestimmt sind.

Zudem sagt Amazon, dass Sie durch Anwendung seiner Smart-Speakers auch etwas Geld sparen können, indem Sie seinen Assistenten nach den Sonderangeboten für bestimmte Produkte fragen.

Sicherheit

Die Biometrie ist eines der besten Mittel, die vertraulichen Kundendaten zu sichern, weil sie die Unterscheidungsmerkmale, die einzigartig für jede Person sind, berücksichtigt –  ganz gleich, ob es sich um den Fingerabdruck, Sprachbefehl oder die Gesichtserkennung handelt.

Die Sprache enthält äußerst reiche biometrische Daten, weil  die Sprache einer Person die einzigartige Identifizierung darstellt. Die biometrische Spracherkennung ist eines der besten Mittel, eine betrügerische Handlung vorzubeugen. Diese sprachgesteuerten Systeme werden durch die biometrische Authentifizierung oder vierstellige PIN gesichert, die laut vorgelesen werden, wie am Beispiel von Alexa. Die Mehrpunktenauthentifizierung schadet vielleicht der Nahtlosigkeit dieser Methode, gewährt jedoch durchaus eine bessere Sicherheit.

Zukunft der sprachgesteuerten Zahlungen

Das ist nur der Anfang. Heutzutage haben 18 Millionen US-amerikanischer Kunden sprachgesteuerte Zahlungen abgewickelt und die Business Insider Intelligence Projekte werden diese Zahl in den nächsten fünf Jahren vervierfachen. Zukünftig schätzen die Experten, dass die Hälfte sämtlicher Suchabfragen bis 2020 durch Sprache ausgeführt sein wird. Die Einschätzungen weisen darauf hin, dass es bis 2020 mehrere zehn Millionen Smart-Speakers nur in den US-amerikanischen Haushalten geben wird. Bis 2021 wird die Anzahl von Menschen, die die virtuellen Assistenten nutzen, auf 1,83 Milliarden eingeschätzt.

Obwohl wir über das „Digitale” sprechen, erwägen diese innovativen Methoden die Möglichkeit, ein intensiveres Produkterlebnis anzubieten. Zukünftig könnten die Kunden die Marken wählen, die nicht so sehr auf der Qualität ihrer Produkte beruhen, sondern vielmehr auf der Qualität des Produkterlebnisses.

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